RoRegio - Konzept einer Rosenheimer Regionalbahn
 

Zusammenfassung

[Bild: Haltestelle Münchner Str.]Dieses Verkehrskonzept für den Landkreis Rosenheim sieht vor, die 6 sternförmig auf Rosenheim zulaufenden Bahnlinien so auszustatten und mit der Rosenheimer Innenstadt zu verknüpfen, daß sich dadurch ein Regionalbahnsystem für den öffentlichen Personennahverkehr ergibt, alternativ zum existierenden Straßensystem.
Man spricht manchmal auch von einem Stadt-/Umlandbahnsystem, insofern als die Bahn in verdichteten Räumen, z.B. Rosenheim, als Stadtbahn durch die Strassen der Innenstadt fährt, während sie in den Aussenbereichen als Regionalbahn schnell die heutigen Bahnhöfe und zusätzlichen Haltepunkte anfährt.


Aktuelles                                          

24.April 2017: Tram in anderen Regionen

(24.Apr 2017) Mich fasziniert immer noch, was in anderen Region als Bayern möglich ist.
In unserer Region haben wir vor über 20 Jahren angefangen, über Stadtbahnkonzepte zu reden.
In anderen Regionen baut man sie einfach!

Ganz neu ist die Verbindung von Kehl am Rhein (in D) hinüber nach Strassburg (F), grenzüberschreitend.
Sogar mit einer eigenen Brücke über den Rhein. Einfach toll. Siehe Anlage.

27.Sep 2016: Gemeinderat fordert Haltepunkt Stephanskirchen

(27.Sep 2016) Nachdem im Frühsommer eine breite Unterschriftenaktion zu dem Bahnhalt in Stephanskirchen gestartet wurde ging es mit der Meinungsbildung in Stephanskirchen voran. Im Vorgriff auf ein geplantes Volksbegehren beschloß der Gemeinderat, in eine intensivere Planung zu dem Thema einzusteigen. Die Gemeinde wandte sich an die BEG (Bay.Eisenbahngesellschaft) mit der Forderung, eine Machbarkeitsuntersuchung zu einem Bahnhalt in S. zu initiieren.

10.März 2016: Veranstaltung zum Haltepunkt Stephanskirchen

(20.Mar 2016) In einer lebhaften Versammlung interessierter Bürger wurden die Möglichkeiten eines Haltepuktes in Stephanskirchen erörtert. Eine weitere Vertiefung des Für und Widers innerhalb der Bürgerschaft ist notwendig. Im OVB gab es hierzu einen ausführlichen Bericht.

22.Sep 2015: Auf der Mangfallstrecke ist weiterer Fortschritt angesagt

(22.Sep 2015) Die Planung für weitere Haltestellen schreitet kräftig voran: Die Haltepunkte Feldolling und Aicherpark sind in Vorbereitung: Planungen auf Seiten der DB für die Infrastruktur, und der beteiligten Kommunen (Zuwege, Fahrradständer, P&R ...) sind im Gange, mit der Inbetriebnahme wird es aber noch bis ca 2018 dauern.
Darüberhinaus sind größere Umbauten der Bahnhöfe Kolbermoor, Bad Aibling und Bruckmühl in Vorbereitung (Barrierefreiheit, reibungsloser Begegnungsverkehr, zeitgemäßes Erscheinungsbild, ...), nach deren Fertigstellung auch ein minutengenauer Taktfahrplan eingeführt werden kann.

28.Juli 2015: Haltestelle Hinrichssegen wurde eingeweihtHinrichssegen

(28.Jul 2015) Die Gemeinde Bruckmühl im Mangfalltal hat inzwischen 4 Haltepunkte. Das kommt nicht von ungefähr; denn die Siedlung ist über die letzten Jahre entlang der Bahnlinie gewachsen. Hier liegen heute die Wohngebiete der Gemeinde, und so ist es nur konsequent, diese auch zuhause "abzuholen". Das macht modernen SPNV aus. Jetzt wurde die feierliche Einweihung vorgenommen. Mehr unter ....

20.Juli 2015: Bemerkenswerte Initiative im Landkreis Miesbach

(20.Jul 2015) Im Landtag von Miesbach wurde eine Resolution verabschiedet, die eine deutliche Verbesserung des SPNV (schienenbasierten ÖPNV) zum Ziel hat. Sie adressiert die Elektrifizierung diverser Strecken, einen verbesserten Takt, sowie die Forderung nach kundennahen neuen Haltepunkten.
Sie zielt auf die Ausschreibung, die in 2013 im Oberland ansteht. Mehr unter ....

3.Feb 2015: Haltepunkt Stephanskirchen: die Zeit ist noch nicht reif dafür

(3.Feb 2015) Im Gemeinderat von Stephanskirchen wurde die Machbarkeit eines Haltepunktes in auf der Strecke Prien - Rosenheim beraten. Infogeber war ein Fachmann aus der obersten Baubehörde für Schieneninfrastruktur. Fahrgastpotential für einen derartigen Halt wäre gegeben, und auch die Kosten/Nutzenabwägung wurde als nicht prohibitiv eingeschätzt. Wesentliches Argument, mit dem die Machbarkeit zur Zeit erst einmal verneint wurde war, daß der momentane Fahrplan einen weiteren Halt nicht zuläßt, ohne die Anschlüsse an den Knoten Rosenheim und Salzburg zu gefährden.
Angesichts des großen Nutzens für Stephanskirchen, Schloßberg und Rosenheim sollte man anch Ansicht von RoRegio hier auf jeden Fall dran bleiben, und auf bessere Randbedingungen hinarbeiten. Mehr zu dem Thema unter .....

15.Dez 2014: Haltepunkt Hinrichssegen (bei Bruckmühl) ist in Betrieb

(15.Dez 2014) Es ist soweit! Seit dem Fahplanwechsel am Sonntag wird der neue Haltepunkt von den Zügen der Mangfalltalbahn angefahren; die Züge halten auch tatsächlich an und bieten Möglichkeit zum Ein- und Ausstieg für die Bewohner der nahegelegenen Wohngebiete. 
Seit 20 Jahren, seit 1994, wirbt die Initiative RoRegio für ein deutlich verbessertes ÖPNV Angebot auf der Schiene. Im Mangfalltal hat sich dazu inzwischen einiges getan, was den Betrieb, den Takt  und die Ausstattung mit modernem Fahrzeugen angeht. Vor allem aber ist inzwischen das Thema "neue Haltepunkte" kein Tabu mehr; man redet darüber inzwischen sehr sachlich.
Sogar in der Stadt Rosenheim kommt  dazu etwas in Bewegung: der Haltepunkt Fachhochschule wurde vor 2 Jahren in Betrieb genommen, Haltepunkt Aicherpark soll in 2017 fertig werden.

Ein guten Überblick über die Situation im Landkreis bietet der Artikel aus dem OVB.

06.Sep 2014: Haltepunkt Hinrichssegen/Bruckmühl

(6.Sep 2014) Die schon ewig lang angedachte bzw geplante Haltestelle in Hinrichssegen wird jetzt doch konkret: für den 16.9.14 ist der Spatenstich vorgesehen, und eine Inbetriebnahme im Dez 2014 ist noch denkbar. Damit hätte dann die Gemeinde Bruckmühl ihren vierten  "Bahnhof", passend zu seiner Geschichte, die ja vom Bau der Bahnlinie vor über 150 Jahren geprägt wurde. Mehr dazu hier.

1.Jul 2014: Ohne Unterbrechung aus dem Mangfalltal nach München

(1.Jul 2014) Ein weiterer Baustein im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) geht jetzt in Betrieb. Mehrfach pro Tag gibt es jetzt eine direkte Verbindung nach München, während man bislang entweder in Rosenheim, Kreuzstraße oder Holzkirchen umsteigen mußte. Der Zug sammelt an den Haltepunkten des Mangfalltales die Menschen auf, und fährt dann ab Holzkirchen nach München durch. Dort hält er dann wieder an zentralen Umstiegspunkten.

25.Feb 2014: Die Zeit ist reif für ein ÖPNV-Konzept!

(25.Feb 2014) Frau Bauer muß da bei der Frage nach der S-Bahn etwas falsch verstanden haben: aus dem Landkreis und der Stadt Rosenheim wollen nur wenige Menschen nach München. Die meisten Menschen, mehr
als 75%, bleiben oder bewegen sich im Landkreis Rosenheim, und deswegen ist es auch an der Zeit, dass die Stadt als Oberzentrum der Region endlich einmal aktiv darüber nachdenkt und gestaltet, wie denn der
öffentliche Personennahverkehr mit dem Umland organisiert werden soll. Inbesondere: wie denn die
Menschen aus den Umlandgemeinden, zB aus Pang, Stephanskirchen oder Großkarolinenfend, auch
ohne Auto bequem in die Stadt Rosenheim gelangen, und auch wieder zurück.

Es muss ja nicht gleich eine S-Bahn sein. Ein Bus auf eigener Spur, der mit Vorrangschaltung über
die Kreuzungen kommt, einen engen Takt fährt, so dass man nicht umfangreiche Fahrpläne studieren
muss, und bei dem man auch sicher sein kann, dass man abends um 22 Uhr noch wieder nach Hause
kommt, das wäre doch schon etwas.

Und wenn die Stadt dann noch einen Tarifverbund mit dem Meridian organisiert, für die, die über
Rosenheim hinaus noch andere Ziele haben, ... dann sind noch mehr Menschen zufrieden.
Wie die Stadt Rosenheim das organisiert, ob mit oder ohne MVV, dürfte vielen Menschen egal sein.

Hauptsache ist, dass der nächste Stadtrat und die Verwaltung dieses Thema endlich aktiv angeht. Das
wird höchste Zeit. RoRegio lässt grüßen.

Hier der Verweis auf den Artikell, auf den sich unser Kommentar bezieht.

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